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Weltfinale der WorldRobotOlympiad unter Beteiligung des Elisabeth-Gymnasiums
27.11.2018 | Startseite

Bereits zum zweiten Mal fand das Weltfinale der WRO unter Beteiligung von Schülern unserer Schule statt. Nach einem 13. und 34. Platz in Costa Rica im vergangenen Jahr belegte Fabian Schmidtchen, Klasse 12c, mit seinem Teamkollegen Adib im Team NoNameInternational einen 44. Platz von 90 Teams aus 65 Ländern. Der Wettbewerb wurde in Chiang Mai, einer Stadt im Norden von Thailand, vom 16. – 18. November ausgetragen.
Die WorldRobotOlympiad ist ein Robotikwettbewerb auf Basis von Legobausteinen. Die Teams entwickeln und programmieren im Vorfeld einen Roboter, der möglichst alle gestellten Aufgaben löst. Zum Wettbewerb ist der Roboter in Einzelteilen mitzubringen und in einer ersten Runde zusammenzubauen. Zu den bekannten Aufgaben kommt eine neue, unbekannt Aufgabe hinzu, so dass neue Programmierungen und bauliche Veränderungen vor Ort erforderlich sind.
Am Freitag fanden noch keine Wettkämpfe statt, hier standen Anpassungen an die örtlichen Bedingungen im Vordergrund. Auch zum Kennenlernen anderer Jugendlicher war Gelegenheit. Am Samstag und Sonntag wurden die Games ausgetragen. Unser erstes Game klappte gut, so dass wir dann die Lösung der Zusatzaufgabe probierten. Leider brachten wir hier keinen Lauf durch. Am Sonntag wollten wir noch einmal angreifen und versuchten gleich mit neuer Zusatzaufgabe. Hier hatten wir jedoch kein Glück, so dass wir vom 18. Platz am Samstag auf den 44. Platz abrutschten.
Neben der Regular-Kategorie, in der wir starteten, gibt es weitere Wettbewerbe bei der WRO. Dies sind Roboterfußball und eine Open-Kategorie, in der zum Saisonthema eine Innovation mit und ohne Lego dargestellt wird. Das diesjährige Thema war „Food matters“ und ein deutsches Team erreichte den 2. Platz. Insgesamt gesehen liegen jedoch asiatische Teams weit vor dem Rest der Welt.
Der Teilnahme in Thailand gingen der Sieg im Regionalwettbewerb in Chemnitz und der Gewinn des Deutschlandfinales in Passau voraus. Für die neue Saison ist die Anmeldung bereits möglich, die Aufgaben werden am 15. Januar 2019 veröffentlicht. Weitere Informationen befinden sich unter

https://www.worldrobotolympiad.de/

Fabian Schmidtchen, 12c





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Die Neuen sind da!
21.11.2018 | infoterminal



Erhältlich am Stand im Foyer zum Elternsprechtag am 23.11.18.

5,00 €/Stück
Als kleine Überraschung zum Nikolaus, für Tee, Kaffee oder zum Sammeln!

Ab sofort Verkauf auch im Sekretariat


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Barew! Deutsch-Armenischer Schüleraustausch 2018
13.11.2018 | infoterminal

Barew! Dieses völlig fremde Wort kommt aus der armenischen Sprache, bedeutet Hallo, und ist seit Juni 2018 für uns fünf Schülerinnen des Elisabeth-Gymnasiums ein Ausdruck für Erfahrungen, Abenteuer und Kulturschock.
Gelernt haben wir es während der intensiven Vorbereitung auf den Schüleraustausch nach Armenien, welchen unsere Schule seit diesem Jahr anbietet und an dem wir, Elisabeth, Helene, Antonia, Christine und Laura aus dem 12. Jahrgang, teilnehmen durften.
Der Austausch begann im Sommer, als uns fünf armenische Schülerinnen in Halle besuchten und zu unseren Austauschschülerinnen und Freundinnen wurden. Unsere gemeinsame Zeit hier war leider auf knapp zwei Wochen begrenzt, weshalb jeder Tag voll mit Programmpunkten gefüllt war. Während der Vormittage lernten die armenischen Schülerinnen im Rahmen des vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Programms deutsche Unternehmen kennen, in denen sie ein Praktikum absolvierten. Am Nachmittag, sowie an den Wochenenden, zeigten wir ihnen so viel von Deutschland, wie möglich. Dabei haben wir Städte wie zum Beispiel Berlin und Leipzig besichtigt, in Halle Museen angeschaut oder ganz alltägliche Dinge, die unsere Freizeit normalerweise füllen, zusammen gemacht.
Der Abschied nach den zwölf Tagen viel uns allen sehr schwer.
Dennoch mischte sich bei uns Deutschen auch schon die Vorfreude auf das Wiedersehen in Armenien dazu, denn gerade mal zwei Monate später ging es nun für uns auf die große Reise nach Osten.

In Armenien angekommen wurde es dann für uns fünf noch einmal viel spannender. Jetzt waren wir es, die in einem völlig fremden Land mit völlig anderer Kultur standen, doch unsere Austauschpartner und ihre lieben Gastfamilien nahmen uns so herzlich auf, dass wir uns dort trotz aller Unterschiede fast wie zu Hause fühlen konnten.
Immer an der Seite von unseren begleitenden Lehrern Frau Model und Herr Thomiczny, die das Projekt ins Leben gerufen haben, entdeckten wir nun Armenien. Dabei erkundeten wir zu aller erst die Hauptstadt Jerewan, in der wir wohnten. Die Tage danach machten wir Ausflüge durch das ganze Land und sahen vor allem viel kulturelles Erbe, wie alte Kirchen, aber auch beispielsweise eine Weltrekordseilbahn oder den größten See Armeniens. Außerdem erfuhren wir viel über die Geschichte Armeniens im Allgemeinen und den Genozid im Besonderen. Natürlich war die Zeit viel zu kurz, um das Land Armenien und seine Kultur in allen Facetten kennenzulernen, doch trotzdem war der Armenienaustausch für uns alle eine unvergessliche Zeit, in der wir viele neue Erfahrungen und Wissen gesammelt haben.
Einerseits haben wir durch unsere Ausflüge und das organisierte Programm viel vom Land und den armenischen Sehenswürdigkeiten gesehen. Andererseits haben wir durch den Umgang mit unseren Austauschschülern und deren Gastfamilien sowie anderen Menschen, die wir dort kennengelernt haben, einen Einblick in die armenische Kultur gewonnen.
Uns sind viele Unterschiede zu Deutschland aufgefallen. Abgesehen von den äußeren Eindrücken, wie extrem zurechtgemachte Menschen im Kontrast zu alten Autos und Häusern und dreckigen Straßen oder ein für uns total chaotischer Verkehr, sind auch viele Normen und Werte und die Einstellungen unserer Austauschschülerinnen dazu andere als unsere eigenen.
Wir konnten gut miteinander ins Gespräch kommen und dabei die anderen Meinungen erfahren und probieren sie nachzuvollziehen, was uns zugegebenermaßen nicht immer leicht fiel. Die Rolle der Frau ist in Armenien beispielsweise eine ganz andere als bei uns, eine, mit der wir uns nicht anfreunden konnten.
Doch nicht nur im Gespräch mit unseren Austauschschülern konnten wir viele kulturelle Unterschiede feststellen. So spürten wir den enormen Nationalstolz der Armenier die ganze Zeit über: Wo wir hinblickten sahen wir die dreifarbige Flagge Armeniens, einmal täglich wurde das Fernsehprogramm unterbrochen, um die Nationalhymne auszustrahlen und auch auf ihr traditionelles Essen schienen die Armenier sichtlich stolz zu sein.
Interessant waren für uns, neben Zeiten und Mengen der bereits erwähnten Mahlzeiten, auch die vielen kleinen Missverständnisse. Die hatten nur selten eine sprachliche Ursache, denn Deutsch sprachen unsere Austauschschüler sehr gut, sondern ließen sich wieder einmal auf die kulturellen Unterschiede zurückführen. Armenier sind im Gegensatz zu uns Deutschen, die direkt und offen sagen was sie wollen, brauchen oder was sie stört, höflicher und freundlicher. So kam es zu Situationen in denen Armenier sich nicht trauten nach Wasser zu fragen und wir uns wunderten warum wir nach einem „Nein“ nochmal gefragt wurden ob wir hungrig sind.
Auch wenn wir uns von ihnen unterschieden und manche Dinge anders sahen als die Armenier, haben wir uns gut verstanden und wurden dort alle sehr gastfreundlich aufgenommen.
Wir haben das Gefühl, in dieser Zeit viel für unser Leben dazugelernt zu haben. Durch den Einblick in eine andere Kultur lernten wir nämlich auch Dinge zu schätzen, die wir als selbstverständlich ansehen. Abgesehen vom Lebensstandard ist uns aufgefallen, dass wir in Deutschland in vielen Angelegenheiten Unterstützung vom Staat bekommen, die ein Armenier alleine stemmen muss.
Alles in allem war der Austausch ein tolles Erlebnis, das sich auf jeden Fall lohnt, und das die zwei Wochen verpassten Unterricht wert war.
Und damit tsteessutjun, Tschüss, bis zum nächsten Jahr, in dem wieder einige Schüler diese großartige Möglichkeit haben werden.


Antonia Breier, Elisabeth Hacker und Helene Metzner, Jg. 12






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Erlebnisse und Erfahrungen bei der Studienfahrt nach Kraków/Auschwitz 2018
13.11.2018 | infoterminal

Auch dieses Jahr fand für eine Gruppe von Schülern des 11. Jahrgangs vom 24.-28.09.18 eine Studienfahrt nach Kraków/Auschwitz statt. Gemeinsam mit Schülern der Latina sammelten wir überwältigende Eindrücke und es gelang uns, trotz der vielen sehr bewegenden Erlebnisse eine gute Zeit zu verbringen.

Zum Einstieg in die Thematik schauten wir auf der 10-stündigen Busfahrt den Film „Schindlers Liste“ an. Dieser Film bewegte uns sehr und bereitete uns gleichzeitig auf Auschwitz vor.

Nachdem wir im Jugendhotel freundlich empfangen worden waren, bekamen wir eine Stadtführung durch Krakóws schöne Innenstadt.
Im Verlaufe der nächsten drei Tage besichtigten wir das jüdische Viertel Kazimierz, das Stammlager Ausschwitz I und Auschwitz II-Birkenau. Besonders Letzteres hatte eine stark emotionale Wirkung auf uns Schüler. Die Führungen haben uns den Alltag im Lager nahegebracht, und die unvorstellbaren Grausamkeiten haben alle sehr betroffen gemacht. Die Länder-Ausstellungen mit ihrem Blick auf Opfergruppen und Einzelschicksale aus verschiedenen Nationen waren sehr unterschiedlich und gerade dadurch spannend. Bei zwei Workshops im Stammlager I beschäftigten wir uns mit Opferbiographien und Einzelschicksalen anhand von Archivmaterialien. Es war schockierend zu erfahren, wie nüchtern und bürokratisch die Nationalsozialisten die Massenvernichtung von Menschen verwalteten.

Vierstündige Führungen sind zunächst nicht das, was Teenager sich wünschen – hier aber waren die Eindrücke sachlich und emotional so intensiv, dass die Zeit wie im Fluge verging. Vieles hat wohl jeder von uns im Stillen mit sich selber ausgemacht, aber eine wichtige Möglichkeit der Verarbeitung des Erlebten waren die abendlichen Reflexionsrunden, in denen wir uns austauschen und Gedanken und Erlebnisse miteinander teilen konnten. Als Ausgleich zu den Ereignissen des Tages hatten wir am Abend meist auch noch genügend Zeit, um zu reden, Gesellschaftsspiele zu spielen und die Stadt Kraków genauer zu erkunden.

Eine Möglichkeit der Verarbeitung und zugleich ein guter Abschluss gelang durch die von uns selbst gestaltete Gedenkfeier inmitten des Vernichtungslagers Auschwitz II. Als Zeichen des Gedenkens haben Schüler der Latina und des Elisabeth-Gymnasiums gemeinsam einen Blumenkranz niedergelegt. Gefreut hat uns, dass auch fremde Besucher während der Gedenkfeier an unseren Schweigeminuten teilnahmen.

Am letzten Tag konnten wir durch den Besuch in Schindlers Fabrik den Film noch einmal nachempfinden. In der Fabrik befindet sich heute ein Museum zur Geschichte Krakaus während der Besatzungszeit, das sehr interaktiv gestaltet ist und die Zeit ungewöhnlich lebendig werden lässt.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir sehr dankbar sind, dass wir diese wichtige, aber auch gleichzeitig schwierige Erfahrung machen durften. Dies wurde uns einerseits durch zwei sehr erfahrene und kompetente Lehrerinnen, Frau Lödige und Frau Lux, ermöglicht. Darüber hinaus erhielten wir Unterstützung von zwei pädagogischen Begleitern, Frau Karina Nowak und Herrn Moritz Kehr von der Geschichtswerkstatt Merseburg.

Wir möchten uns auch bei der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der IBB gGmbH sowie der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt ganz herzlich bedanken, die diese Gedenkstättenfahrt großzügig finanziell unterstützt haben.

Lara Steudte (11d), Katharina Zierz (11c)



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Zwei Monate zu Gast in Australien
05.11.2018 | infoterminal




Wir, Henriette, Tessa, Luis und Benedikt aus dem 10. Jahrgang haben vom 11.06.2018 bis zu 05.08.2018 an einem 2 monatigen Schüleraustausch in Port Pirie, Australien teilgenommen. Dort waren wir die gesamte Zeit in unseren Gastfamilien zu Hause.
Ebenfalls gingen wir vier mit unseren Austauschschülern dort zur Schule. Das „Mid North Christan College“ ist eine kleine Privatschule in kirchlicher Trägerschaft, mit rund 300 Schülern von der Vorschule bis zur 12. Klasse.
Jeder Schultag begann mit einer Klassenleiterstunde und einem Gebet innerhalb der Klasse. Unsere Schuluniform bzw. Sportuniform war jeden Tag Pflicht.
Herr Venz, wie auf dem Bild zu sehen, war unser Klassen- sowie Deutschlehrer und auch Austauschkoordinator. Wir waren in der 10. Klasse mit 20 anderen Schülern, die uns herzlich aufgenommen und bei Problemen stets geholfen haben. Direkt in unserer 3. Woche in Australien waren wir im Rahmen des PLP Unterrichts (berufliche Findung) in Adelaide zur Klassenfahrt. Dort haben wir uns sozial engagiert und außerdem Universitäten in ganz Adelaide besichtigt und in unserer Freizeit Lasertag und Bowling gespielt.
Nach der Klassenfahrt hatten wir zwei Woche Winterferien, in denen wir gemeinsam sowie mit unseren Gastfamilien sehr viel erlebt haben.
Unsere Austauschschüler Shaz, Meg, Riley und Kieran haben uns sehr viel von Australien gezeigt und viel ermöglicht. Gemeinsam waren wir im Outback und auf der Farm von Rileys Familie, wo wir freilaufende Kängurus sowohl am Tag als auch in der Nacht bei einem „Spotlight“ Spiel gesehen haben.
Insgesamt hatten wir in Australien eine unvergessliche und unbeschreibbar schöne Zeit. Wir freuen uns sehr, unsere Austauschschüler am 26.11.2018 hier zu begrüßen und ihnen Deutschland und unsere Schule zu zeigen.
Henriette Neumann



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