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Topaktuell
03.09.2019 | TopNews



Seit Herbst 2015 gehören unsere drei Schulen am Standort Halle, das Elisabeth Gymnasium (ELG), die Sankt Mauritius Sekundarschule (SMS) und die Sankt Franziskus Grundschule (SFG) als Schulzentrum Halle zum Schulverbund Blick über den Zaun (BüZ). Doch die Idee des Schulzentrums entstand schon vor dem BüZ.
Trotz der zeitlich versetzten Gründung der Schulen als Einzelschulen und der Etablierung eigenständiger pädagogischer Konzepte - ausgehend von einer gemeinsamen Basis, der Pädagogik des Marchtaler Plans - wurden uns nach und nach die Gemeinsamkeiten und Chancen der Zusammenarbeit bewusst:
Ein gut funktionierendes Integrationsteam, gemeinsame Schulleitungssitzungen, ein schulübergreifender Präsentationstag, gemeinsame SchILF, ein sehr aktives IT-Team und eben nicht zuletzt das Interesse am Netzwerk „Blick über den Zaun“, das unsere drei Schulen im halleschen Schulzentrum erstmals im März 2016 besuchte.
Die Zusammenarbeit im Schulzentrum Halle gelingt derzeit sozusagen punktuell und sie wächst, weil immer mehr einzelne Akteure und vor allem die Schulleitungsmitglieder involviert sind. Dennoch stellt die Idee des Schulzentrums Halle uns vor eine Herausforderung, wenn man die Identitäten unserer drei Schulen auf dem Weg vom gemeinsamen Standort zum Schulzentrum wahren möchte.

Dieses Spannungsfeld war Inhalt des Workshops „Vom gemeinsamen Standort zum gemeinsamen Arbeiten - Schulzentrum Halle“ während der 7. Tagung des BüZ vom 9. bis 11. Mai 2019 in Göttingen. Christiane Arnold (SFG), Steffen Thurm (SMS), Katrin Wenzlaff (SMS) und Sandra Krause-Horn (ELG) leiteten den Workshop, der aufgrund des Erfahrungs- und Ideenaustauschs Anregungen zu einer Weiterentwicklung des Schulzentrums erbrachte. Dabei repräsentierte unser Workshop das Ziel der Tagung, Herausforderungen und Chancen, denen sich Schulen als „lernende Institutionen“ stellen, sowie Lösungsstrategien in Schulentwicklungsprozessen vorzustellen.
Darüber hinaus bot die Tagung die Möglichkeit zu einem Zusammentreffen mit den acht BüZ-Partnerschulen aus dem Arbeitskreis 6. Das nächste Treffen dieser Arbeitskreis-Schulen wird im November in der IGS Kastellstraße in Wiesbaden stattfinden.

Sandra Krause-Horn

Film zur BÜZ-Tagung

Übersicht über alle Schulen, die sich im BüZ zusammengeschlossen haben



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News
11.09.2019 | SVinfoterminal



Am 30.08.2019 begrüßte auch die Schülervertretung das neue Schuljahr am Elisabeth-Gymnasium. Nachdem in der ersten bis dritten Stunde erst die Unterstufe, dann die Mittelstufe und schließlich die Oberstufe ihre Stimme bei der diesjährigen Wahl des Schülersprecherteams abgegeben hatte, wurde um 11:20 Uhr endlich der neugestaltete Innenhof eröffnet: Hier laden nun Sitzmöbel aus Europaletten und bequemen Kissen zum Verweilen zwischen den neu hergerichteten Beeten ein. Mit Würstchen aus der Region sowie vegetarischem Äquivalent begrüßte die SV die zahlreichen Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrkräfte, die gekommen waren, um die fertige Arbeit der SV-Arbeitsgemeinschaft „Innenhofgestaltung“, die sich auf der SV-Fahrt im Schuljahr 2018/2019 gegründet hatte, anzuschauen und auszuprobieren.
Am Ende des Schultages stand auch das Ergebnis der Wahl fest: Keira Geiß und Linus Läster werden gemeinsam im kommenden Schuljahr das Schülersprecherteam bilden. Die SV freut sich auf ein erfolgreiches Jahr und wünscht allen einen gelungenen Start.

Linus Läster
Schülersprecher





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11.09.2019 | infoterminal

Am 9. September besuchten zwei Geschichtskurse unseres 11. Jahrgangs im Rahmen des Zeitzeugenforums „Das Unrecht nicht vergessen" die Gedenkstätte Roter Ochse.
Dort sprachen wir mit einer Zeitzeugin und drei Zeitzeugen, nahmen an Workshops teil und beschäftigten uns mit dem erlittenen Unrecht in der SBZ/DDR.
Die Zeitzeugin und die Zeitzeugen berichteten sehr eindringlich und persönlich von jahrelangen Drangsalierungen, Zeiten der Gefangenschaft und der allgegenwärtigen Überwachung durch den MfS.
Uns haben die dramatischen Einzelschicksale sehr berührt.
In der abschließenden Feedback-Runde betonten die Zeitzeugin und die Zeitzeugen, dass sie Jüngeren davon erzählen wollen, damit dieser Abschnitt der Zeitgeschichte nicht vergessen, sondern durch viele Perspektiven aufgearbeitet wird.
Es hat uns sehr gefreut, dass wir die Gelegenheit hatten, Geschichte aus erster Hand erfahren zu können. Die Aura des Authentischen, welche durch die nahezu komplett erhaltene Gedenkstätte unterstrichen wird, war für uns alle eine bereichernde Erfahrung. Sogar zum aktuellen Unterrichtsthema, nämlich den Übergang zur Moderne am Ende des Alten Reiches zu beurteilen, gelingt eine Brücke: damals wie heute sind “persönliche Freiheit, Bürgerrechte, Rechtstaatlichkeit, Reformen” wichtige Elemente des Zusammenlebens.

Text: Lukas Brüning und Juliane Pallas et. al.


Foto: Sabine Redeker





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07.04.2019 | yesinfoterminal




Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

seit vielen Jahren beteiligt sich das Elisabeth-Gymnasium an einem europäischen Projekt mit dem Namen „YES-event“. Dahinter verbergen sich die „Young-European-Students“, eine Schülerkonferenz unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern aus vielen Teilen Europas. Eine Woche lang arbeiten und diskutieren diese in Kleingruppen sowie im Plenum Europa-relevante Fragen und nehmen sich und die Welt ernst in Bezug auf die Mitgestaltung ihres Kontinents.
So nahm auch das Elisabeth-Gymnasium seit dem Jahr 2005 mit jährlich 8 Schülern der 11. Klassen an den Konferenzen teil, die bislang in den Niederlanden, Rumänien, Frankreich, Polen, Finnland, Slowakei, Schweden, Belgien und im Jahre 2008 auch schon einmal in Deutschland, am Elisabeth-Gymnasium stattfanden.

Konferenzsprache ist Englisch. Das Thema der einwöchigen Treffen ist stets zentral, die Schüler erarbeiten im Heimatland zwei Power-Point-Vorträge, einen zum Heimatland allgemein und einen, in welchem das Konferenzthema landesspezifisch aufbereitet wurde. Auf der Konferenz selbst müssen die Vorträge im Plenum präsentiert werden, wobei der themenspezifische Vortrag als Bestandteil der weiteren Arbeit zu verstehen ist: in internationalen Arbeitsgruppen wird diskutiert, werden Probleme erörtert, es wird auf Exkursionen recherchiert, es werden Antworten auf Fragen gesucht und Ergebnisse im Plenum präsentiert. Dies ist der Kern der Arbeit. Daneben ist Zeit vorgesehen für das Kennenlernen sowie für Begegnungen. Die Konferenz runden Kulturveranstaltungen und gemeinsame Mahlzeiten ab.

Auch in diesem Jahr findet dieses Treffen statt, nur stellt sich uns diesmal eine ganz besondere Herausforderung – denn wir werden in diesem Jahr in Halle unter dem Thema „City Live – Just Leaving Footprints“ mit ca. 80 Schülern und 20 Lehren aus 10 europäischen Nationen die Veranstaltung ausrichten, denn gemäß des Rotationsprinzips soll jedes Jahr das Treffen in einem anderen Land stattfinden.

Da dies nicht so nebenbei vorzubereiten geht, gibt es seit geraumer Zeit eine kleine Arbeitsgruppe von Kollegen, die sich dieser Herausforderung inhaltlich und logistisch stellt. Aber wir sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen – deshalb ist mit diesem Schreiben der Wunsch verbunden, dass die ganze Schulgemeinde das Vorhaben mit unterstützt. Wir benötigen die Mitwirkung vieler Schülerinnen und Schüler sowie die der Elternschaft für:
  • die Unterbringung von ca. 80 Schülerinnen und Schülern in Gastfamilien
  • „Buddies“, die den internationalen Kleingruppen bei allen Belangen hilfreich zur Seite stehen
  • ein Dokumentationsteam, welches die YES-Woche begleitet und uns eine bleibende „mediale Erinnerung“ hinterlässt
  • ein Versorgungsteam, welches sich einerseits für die Pausenversorgung verantwortlich zeigt, anderseits aber auch für die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien
  • ein IT-Team, welches die technischen und digitalen Arbeitsmöglichkeiten gewährleistet
  • ein Team, welches eine kleine Stadtführung vorbereitet
  • die Mitarbeit in der konzeptionellen und inhaltlichen Gestaltung der Woche, womit vor allem diejenigen 10 Schülerinnen und Schüler angesprochen sind, die sich als deutsche Gruppe direkt an der Arbeits-Konferenz beteiligen
Als Dank dafür gilt zunächst eine Einladung für den Abschlussabend in der Schule, die Teilnahme an den abendlichen kulturellen Veranstaltungen sowie die positive Erfahrung einer unglaublich guten Atmosphäre einer internationalen Begegnung, von der man in vieler Weise profitieren kann. Zudem kann man als Heranwachsender bei Interesse evtl. mit zu dem Kreis derer gehören, die sich in den nächsten Jahren am YES-event beteiligen.

Das Vorbereitungsteam wird demnächst auf die Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgänge zugehen, das Projekt erläutern und um die Mitgestaltung werben.
Sie, liebe Eltern der 9. – 11. Jahrgangsstufe, bitten wir zu überlegen, ob Sie bereit sind, für die besagte Zeit einen Gastschüler / eine Gastschülerin aufzunehmen.
Bitte signalisieren Sie Ihre Bereitschaft unter folgenden Mailadressen:

matthias.schwitzer@elg-halle.de oder
katrin.wessely@elg-halle.de oder
thomas.doelle@elg-halle.de oder
franziska.schaff@elg-halle.de

Wir werden hierfür in naher Zukunft einen Informationsabend anberaumen, auf dem Details besprochen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Hilfe und verbleiben mit herzlichen Grüßen,

Thomas Dölle und Franziska Schaff – für die Vorbereitungsgruppe



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